Selbstbehalt*:

  • VKA: 270 EUR
  • VKA+: 450 EUR
  • VKS: 900 EUR
  • VKS+: 1.200 EUR
  • VKK: 0 EUR 

 

Ambulante Heilbehandlung

  • Ambulante Heilbehandlung durch Ärzte:
    •  (z. B. Beratungen, Besuche, Röntgendiagnostik und -therapie oder ärztliche Weggebühren) bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
  • Arznei-  und Verbandmittel
  • Heilmittel:
    • (z. B. Licht- und Wärmebehandlung, Massagen, medizinische Bäder)
  • Hilfsmittel:
    • (z. B. orthopädische Hilfsmittel sowie Hör- und Sprechhilfen in einer notwendigen und angemessenen Ausführung), außerdem Sehhilfen (bis zu 260 EUR, alle 36 Monate oder bei Veränderung der Sehstärke um mindestens 0,5 Dioptrien)
  • Ambulante Heilbehandlungen:
    • (Untersuchungs- und Behandlungsmethoden) der besonderen Therapierichtungen Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophische Medizin durch Ärzte (einschließlich Heil-, Arznei- und Verbandmittel) bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung
  • Ambulante Heilbehandlung durch Heilpraktiker:
    • Erstattungsfähig sind alle im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker aufgeführten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (einschließlich Heilmittel und Weggebühren) bis zum Höchstsatz der GebüH, sowie Arznei- und Verbandmittel.
  • Erstattung ambulanter psychotherapeutischer Behandlung:
    • Durch Fachärzte oder Diplompsychologen mit vergleichbarer Ausbildung zu 80%, wenn der Versicherer die Leistung vorher schriftlich zugesagt hat.

 

Stationäre Krankenhausbehandlung

  • Ambulante Zahnbehandlung:
    • Allgemeine Krankenhausleistungen gemäß Krankenhausentgeltgesetz bzw. Bundespflegesatzverordnung bei Unterbringung im Mehrbettzimmer
    • Transportkosten zum nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus (und zurück) mittels Krankenwagen (Rettungshubschrauber)
    • Arzthonorare bei belegärztlicher Behandlung im Krankenhaus
    • Mehrkosten eines Rücktransports aus dem Ausland
  • Zusätzliche stationäre Leistungen (aus dem Tarifen KHUu/KHPu):
    • Erstattung der Mehrkosten für bessere Unterbringung im Rahmen eines medizinisch notwendigen stationären Krankenhausaufenthaltes im Ein- oder Zweibettzimmer.
    • Anfallende Mehrkosten des Mehrbettzimmers, wenn ein anderes als in der ärztlichen Einweisung genanntes Krankenhaus in Deutschland aufgesucht wird.
    • Kosten für die Begleitperson (ein Elternteil) eines Kindes im Krankenhaus bis täglich 35 EUR für max. 14 Tage pro Krankenhausaufenthalt.
    • Erstattung der privatärztlichen Behandlung im Rahmen eines medizinisch notwendigen stationären Krankenhausaufenthaltes inkl. der vor- und nachstationären Behandlung.
    • Bei Verzicht auf Inanspruchnahme von Wahlleistungen wird als Ersatzleistung ein Krankenhaustagegeld von bis zu 40 EUR gezahlt.

 

Zahnbehandlung und Zahnersatz

  • ambulante Zahnbehandlung:
    • (z. B. allgemeine zahnärztliche Leistungen oder prophylaktische, chirurgische und konservierende Leistungen)
  • Zahnersatz:
    • (z. B. prothetische Leistungen einschließlich Kronen und Einlagefüllungen) zu 80% und implantologische Leistungen zu 70%, wobei diese Leistungen nur nach Vorlage eines Heil- und Kostenplans in Anspruch genommen werden können (bei Nichtvorlage reduzieren sich die Leistungen um 50%)
  • Kieferorthopädie:
    • zu 80% der Behandlungskosten (hier werden zunächst nur 50% und erst nach nachgewiesenem Abschluss der Behandlung die vollen tariflichen Leistungen erbracht).
      Pro Versicherungsjahr gelten nachstehende Rechnungshöchstbeträge für Zahnersatz und Kieferorthopädie. Bei Zahnersatz als Unfallfolge entfallen die genannten Höchstsätze.
      im 1.
      Versicherungs- jahr
      im 2.
      Versicherungs- jahr
      im 3.
      Versicherungs- jahr
      im 4.
      Versicherungs- jahr
      im 5.
      Versicherungs- jahr
      ab 6.
      Versicherungs- jahr
      800 EUR* 1.600 EUR 2.400 EUR 3.200 EUR 4.000 EUR 15.000 EUR

  * Bei unterjährigem Versicherungsbeginn gilt der Höchstsatz anteilig.
Material- und Laborkosten werden nach dem tariflichem Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Leistungen erstattet.

Krankentagegeld / Verdienstausfall (KTG)

Zahlung eines vereinbarten Krankentagegeldes bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit und nach Ablauf der Karenzzeit (bis zu 80% des Bruttoeinkommens) mit unbeschränkter Leistungsdauer sowie Anpassungsmöglichkeit, ohne erneute Wartezeiten und ohne Risikoprüfung.

 

Krankenhaustagegeld (KHTu)

Zahlung eines vereinbarten Krankenhaustagegeldes für jeden Tag eines medizinisch notwendigen stationären Krankenhausaufenthaltes zum Beispiel für:

  • Nebenkosten im Krankenhaus: Telefon, Bücher, Zeitschriften
  • Ausgleich von Provisionen
  • Kosten für Haushaltshilfe
  • Fahrtkosten der Familie
  • Ausgleich von Schichtzulagen, Überstundenzulage
  • Eigenkostenanteile

 

Kurtagegeld (KUR)

Im Rahmen einer medizinisch notwendigen, ärztlich verordneten Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme werden die nachgewiesenen Aufwendungen im folgenden Umfang erstattet::

  • Unterkunft und Verpflegung
  • Kurtaxe und Kurplan
  • Ärztliche Behandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
  • Arznei- und Verbandmittel
  • Kur- und Heilmittel
  • Begleitung von Kindern bis zum 14. Lebensjahr durch ein Elternteil
  • Die Höhe der Leistungen ergibt sich aus der Art der Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme sowie aus der Höhe des versicherten Tagessatzes.
  • Bei einer Genesungskur werden bis zu einer Dauer von 28 Tagen je Kur die nachgewiesenen erstattungsfähigen Aufwendungen pro Tag zu 100 % bis zur Höhe des versicherten Tagessatzes erstattet.
  • Bei einer sonstigen Kur werden bis zu einer Dauer von 28 Tagen die nachgewiesenen erstattungsfähigen Aufwendungen pro Tag zu 100 % erstattet jedoch begrenzt auf 50 % des versicherten Tagessatzes.
  • Leistungsanpassungsmöglichkeit ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten

 

Beitragsentlastung im Alter (PBE)

  • Ab Alter 65 wird der monatliche Beitrag um die vereinbarte Einlastung vermindert.

 

* der Selbstbehalt bezieht sich auf die ambulanten, stationären und zahnärztlichen Leistungen. Tarif KHU und KHP sind frei von Selbstbehalten.