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Frauen und Rente

So sichern Sie Ihren Ruhestand:

Altersvorsorge für Frauen

Frauen stehen bei der Altersvorsorge vor besonderen Herausforderungen. Häufig sind sie im Ruhestand finanziell schlechter gestellt und erhalten deutlich weniger Rente als Männer. Die Ursachen für diese „Rentenlücke“ zwischen Männern und Frauen sind häufig geringere Einkommen bei Frauen (Gender Pay Gap), Teilzeitarbeit und Familienzeiten.

Erfahren Sie mehr über die durchschnittliche Rente bei Frauen, die geschlechtsspezifische Rentenlücke und wie Sie aktiv dagegen angehen können. Denn egal, ob gesetzliche, betriebliche oder private Altersvorsorge: Nutzen Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der privaten Vorsorge und sichern Sie Ihren Ruhestand!

Warum ist die Rente für Frauen oft niedriger?

Die Gründe dafür, dass viele Frauen im Alter oft weniger gesetzliche Rente als Männer erhalten, sind meist struktureller Natur. Drei Faktoren sind ausschlaggebend:

  • Gender Pay Gap (geschlechtsspezifisch geringere Einkommen im Berufsleben)
  • Häufigere Teilzeitbeschäftigung
  • Längere Phasen für Kindererziehung oder Pflege

Der sogenannte „Gender Pay Gap“ (zu Deutsch: geschlechtsspezifische Lohnlücke) bezeichnet den Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn von Frauen und Männern. Er misst die Entgeltungleichheit zwischen den Geschlechtern, ausgedrückt als Prozentsatz des Männerverdienstes. Für Deutschland bedeutet das: Im Schnitt verdienen berufstätige Frauen 16 bis 18 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen gleicher Qualifikation und beruflicher Position. Diese Faktoren wirken sich direkt auf die spätere Rentenhöhe aus und sind die Ursache für die geschlechterspezifischen Unterschiede in der Rente zwischen Frauen und Männern.

Wie hoch ist die durchschnittliche Rente für Frauen in Deutschland?

Frauen erhalten aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland durchschnittlich deutlich weniger Rente als Männer. Diese Rentenlücke fällt bis heute regional unterschiedlich aus, insbesondere zwischen Ost- und Westdeutschland. Für viele Frauen erhöht sie das Risiko von Altersarmut – gerade in Großstädten mit hohen Wohnkosten. Hier ein Überblick über die Renten-Auszahlungen, basierend auf den durchschnittlichen Renten der Deutschen Rentenversicherung (aus Rentenversicherungsbericht / Rentenmonitor).

Durchschnittliche monatliche Altersrente 2024

Frauen955 €
Männer1.405 €

Bei Neurentnerinnen liegt die durchschnittliche monatliche Rente sogar nur bei etwa 1.000 Euro, was die strukturellen Nachteile von Frauen im deutschen Rentensystem besonders verdeutlicht. Der nach wie vor vorhandene Unterschied zwischen Ost und West hat historische Gründe: In der DDR waren Frauen häufiger in Vollzeit beschäftigt und haben dadurch oft mehr Beitragsjahre und höhere Rentenansprüche erworben. Das schlägt sich bis heute in etwas höheren durchschnittlichen Frauenrenten im Osten nieder. Eine niedrige Rente wird im Alltag schnell zum Problem – vor allem in Großstädten und Ballungsräumen mit hohen Wohnkosten. In solchen Metropolregionen sind Frauen im Alter überdurchschnittlich stark von finanziellen Engpässen bis hin zu Altersarmut bedroht.

Private Altersvorsorge für Frauen:

Wie lässt sich die Rentenlücke effektiv schließen?

Die gesetzliche Rente bleibt eine wichtige Grundlage der Altersvorsorge. Für viele Menschen reicht sie allein jedoch nicht aus. Die Altersvorsorge in Deutschland basiert daher auf drei Säulen:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Private Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente können Angestellte in vielen Unternehmen durch eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) ergänzen. Bei Elternzeit oder anderen beruflichen Auszeiten ruht die bAV allerdings, es wird nicht weiter in die gesetzliche Rente eingezahlt. Für  Frauen ist gerade deshalb die private Vorsorge besonders wichtig. Sie kann gesetzliche Rentenlücken ausgleichen und zusätzliche finanzielle Sicherheit schaffen.

Welche Bedeutung hat die private Altersvorsorge für Frauen?

Für Frauen in Deutschland ist die private Altersvorsorge besonders wichtig. Unzählige weibliche Erwerbsbiografien sind von Unterbrechungen wie etwa Elternzeit, Pflegephasen oder langjähriger Teilzeitarbeit geprägt. Diese Phasen führen häufig zu geringeren Rentenansprüchen in der gesetzlichen Rentenversicherung und erhöhen das Risiko von Altersarmut. Vor allem in Großstädten mit hohen Lebenshaltungskosten. Eine individuelle private Altersvorsorge hilft, diese Lücken zu schließen und die finanzielle Sicherheit im Alter zu erhöhen.

Wichtiger Hinweis: Nutzen Sie gezielt den sogenannten Zinseszinseffekt zu Ihrem Vorteil. Er sorgt dafür, dass Ihr Vermögen über viele Jahre wachsen kann. Schon kleine monatliche Beträge können hier langfristig einen großen Unterschied machen. Das bedeutet: Je früher Sie mit den Rücklagen für Ihre private Altersvorsorge beginnen, desto stärker wirkt dieser Effekt.

Altersvorsorge mit der VGH

Ihre Vorteile:

  • Langfristiger Vermögensaufbau
  • Flexible Beitragsgestaltung
  • Bessere Chancen durch Kapitalanlage
  • Zusätzliche Sicherheit für den Ruhestand

Die VGH bietet Ihnen verschiedene Lösungen für die private Altersvorsorge. Dazu gehören unter anderem fondsgebundene Rentenversicherungen, wie beispielsweise die InvestRente. Sie verbindet Kapitalmarktchancen mit langfristiger Altersvorsorge.

Eine sinnvolle Altersvorsorge sollte finanziell flexibel und langfristig ausgerichtet sein. Viele Anbieter von Finanzprodukten und Altersvorsorge-Lösungen kombinieren daher klassische Rentenprodukte mit einer Kapitalanlage. So auch die VGH. Eine individuelle Beratung hilft Ihnen bei der Auswahl einer passenden Lösung zur Finanzierung Ihrer privaten Altersvorsorge.

Renteneintrittsalter im Überblick: Wann können Frauen in Rente gehen?

Das reguläre Renteneintrittsalter in Deutschland für Frauen und Männer liegt bei 67 Jahren. Das gilt für alle Personen, die ab 1964 geboren sind. Die Regelaltersgrenze steigt schrittweise an, dennoch gibt es Ausnahmen, wie für die Rente mit 63 Jahren. Menschen mit Schwerbehinderung oder einer Erwerbsminderung haben eigene Sonderregelungen für den Renteneintritt.
Auch für viele Frauen ist ein früherer Renteneintritt möglich – abhängig von der Anzahl an Versicherungsjahren, ihrer Arbeitsfähigkeit und gesundheitlichen Situation. 

Aktuelle Informationen zur aktuellen Höhe Ihrer Rente und dem voraussichtlichen Bezugsdatum finden Sie auf Ihrem Rentenbescheid. Dieser wird Ihnen in der Regel jährlich von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt. Alternativ können Sie diese Angaben über Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger abfragen.

Rente mit 63 Jahren – ist das möglich?

Die Rente mit 63 ist für bestimmte Arbeitnehmergruppen weiterhin möglich:

Langjährig Versicherte: Personen, die eine Versicherungszeit von 45 Versicherungsjahren erreichen, können in der Regel ohne Rentenkürzung mit 63 in Rente gehen.

Rente mit Abschlägen: Eine Übergangsregelung sieht vor, dass bereits nach 35 Beitragsjahren ein früherer Renteneintritt möglich ist. In diesem Fall werden jedoch Abschläge auf die monatliche Altersrente berechnet, die dauerhaft bestehen bleiben.

Sie möchten prüfen, ob eine dieser Regelungen für Ihren Fall zutrifft? Dann wenden Sie sich direkt an die Deutsche Rentenversicherung oder informieren Sie sich über den eigenen Rentenversicherungsträger.

Welche Jahrgänge müssen bis 67 Jahren arbeiten?

Das Renteneintrittsalter in Deutschland wurde schrittweise angehoben. Für den Geburtenjahrgang 1958 gilt ein Renteneintrittsalter von etwa 66 Jahren. Für Jahrgang 1960 steigt es auf etwa 66 Jahre und 4 Monate. Ab Jahrgang 1964 tritt das volle Renteneintrittsalter von 67 Jahren in Kraft – und das unabhängig vom Geschlecht.

Welche Auswirkungen hat das Renteneintrittsalter auf die Höhe der Rente?

Wer bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeitet, erhält in der Regel die volle Rente, solange die Übergangsregelungen (z. B. Abschläge) nicht greifen. Ein früherer Renteneintritt, etwa bei der Rente mit 63 oder nach 35 Versicherungsjahren, führt in der Regel zu dauerhaften Abschlägen auf die monatliche Altersrente. Umgekehrt kann ein späterer Rentenbeginn über das Regelaltersalter hinaus durch Zuschläge die Rente erhöhen.


Diese Regelungen gelten für die gesetzliche Rentenversicherung und betreffen sowohl Frauen als auch Männer. Wer seine persönliche Regelaltersgrenze exakt kennen möchte, kann sich über den aktuellen Rentenbescheid oder die Online-Portale der Deutschen Rentenversicherung informieren.

Altersvorsorge für Frauen in Teilzeit

Teilzeitarbeit ist bei Frauen deutlich häufiger als bei Männern und kann zu geringeren Rentenansprüchen führen

Niedrigere Einkommen und weniger Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung wirken sich direkt auf die spätere Rente aus. Trotzdem können Frauen hier mit gezielten Maßnahmen gegensteuern, etwa durch:

  • Freiwillige Zusatzbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung
  • Die Nutzung der betrieblichen Altersvorsorge
  • Der Abschluss privater Altersvorsorgeprodukte

Entscheidend ist vor allem die Dauer der Sparphase, denn schon kleine monatliche Beträge können sich über viele Jahre deutlich summieren. Für genaue Auskünfte zu den eigenen Rentenansprüchen empfiehlt sich eine Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung oder eine qualifizierte Fachberatung.

Versorgungsausgleich:

Rente für Frauen nach der Scheidung

Bei einer Scheidung findet in Deutschland in der Regel ein Versorgungsausgleich statt. Dabei werden die während der Ehe erworbenen Rentenansprüche zwischen beiden Partnern ausgeglichen, sodass beide Partner von der gemeinsamen Ehezeit profitieren. Das Familiengericht prüft die Rentenkonten und lässt anteilig Ansprüche übertragen.

Der Versorgungsausgleich allein bietet allerdings keine umfassende finanzielle Absicherung im Alter. Viele Menschen überschätzen, wie viel eine lange Ehe tatsächlich im Ruhestand bringt. Deshalb bleibt die eigene Altersvorsorge – zum Beispiel durch zusätzliche Sparvorgänge oder private Vorsorgekonzepte – auch nach einer Scheidung wichtig.

Jetzt vorsorgen mit der InvestRente

Die InvestRente der VGH bietet eine fondsgebundene Rentenversicherung mit flexibler Einzahlung und Chancen auf langfristige Erträge. Sie eignet sich besonders für Frauen, die für ihre private Altersvorsorge eine zusätzliche Rente über Kapitalerträge aufbauen möchten. Risiken durch Marktschwankungen bestehen, können aber durch eine langfristige Anlage gestreckt werden. So lassen sich mögliche Rentenlücken frühzeitig ausgleichen. Weitere Details finden Sie auf der VGH‑Seite zur fondsgebundenen Rentenversicherung.

FAQ – Häufige Fragen zur Rente für Frauen

2.000 Euro netto – reicht das für die Rente aus?

Ob 2.000 Euro für die Rente ausreicht, hängt stark von Ihrem Lebensstil und Wohnort ab. In vielen Städten mögen 2.000 Euro monatlich für einen komfortablen Ruhestand reichen. In Großstädten wie München, Hamburg, Berlin oder Düsseldorf geben Renter:innen oft mehr als die Hälfte Ihrer Rente für das Wohnen aus. Zudem können steigende Lebenshaltungskosten die Planung des Ruhestands erschweren. Eine zusätzliche private Vorsorge schafft mehr finanzielle Sicherheit.

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