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Bei Jagdunfällen helfen eine Jagdhaftpflichtversicherung, eine Jagd- und Sportwaffenversicherung, eine Jagdhunde-Unfallversicherung sowie eine Rechtsschutzversicherung.
Jagdhunde, oder auch Jagdgebrauchshunde, gehören nicht nur in unserem Land zum Jäger wie Wald, Wild, Gewehr und Fernglas.
Die Ausübung ihrer Zucht ist eine komplexe Angelegenheit und wurde über Jahrhunderte perfektioniert. Die Hunde lassen sich dabei in sieben wichtige Gruppen einteilen:
Deutsche, französische und ungarische Vorstehhunde sind absolute Allrounder, fachsprachlich auch jagdliche Vollgebrauchshunde genannt. Die Hunde sind auf größtmögliche Vielseitigkeit gezüchtet und können lebendes Wild aufspüren sowie erlegtes Wild finden und apportieren. Zu den Vorstehhunden gehören unter anderem Deutsch Drahthaar, Pudelpointer, Große Münsterländer, Weimaraner, Griffon, Irish Red Setter und English Pointer.
Zu den Schweißhunden gehören der Hannoversche Schweißhund und der Bayerische Gebirgsschweißhund. Die jagdlichen Hunde gelten mit ihren hervorragenden Nasen und ihrem Finderwillen als absolute Spezialisten für die Jagdausübung, insbesondere für die Nachsuche.
Bracken stellen die ältesten Jagdhunderassen überhaupt dar. Sie werden seit Jahrhunderten vor allem für ihre Zuverlässigkeit geschätzt und sind beim Auffinden von Wild überaus spur- und fährtenlaut. Die Tiere findet man vor allem an der Seite von Jägern, in Nichtjägershänden sind sie eher selten anzutreffen. In diese Hunde-Gruppe fallen unter anderem die Deutsche Bracke, Schwarzwildbracke, Alpenländische Dachsbracke und der Beagle.
In die Gruppe der Stöberhunde fallen der Deutsche Wachtelhund, der English Springer Spaniel sowie der English Cocker Spaniel. Über Jahrhunderte kamen die Hunde auf der Jagd vor allem vor dem Schuss zum Einsatz, indem sie Wild suchten, laut jagten und dem Jäger die Chance gaben, es zu erlegen. Dagegen werden Stöberhundrassen heute auch nach dem Schuss und zur Nachsuche und zum Apportieren von erlegtem Wild eingesetzt.
Teckel sind die bekanntesten Vertreter unter den Jagdhunden. Auch unter der Bezeichnung Dachshunde oder Dackel bekannt, kennt diese jagdlichen Hunde fast jedes Kind. Der in unserem Land beliebteste Teckel für die Jagd ist zweifelsohne der Rauhaarteckel, mit weitem Abstand gefolgt vom Langhaarteckel und dem nur noch sehr selten anzutreffenden Kurzhaarteckel.
Erst recht spät haben sich Terrier in der Jagd etabliert. Es handelt sich bei diesen Hunden um laut jagende Erdhunde, die mit erstaunlichen Qualitäten über und unter der Erde aufwarten. Als sehr temperamentvolle Hunde sind Terrier für nicht jagende Liebhaber nur bedingt geeignet. Zu dieser Hunde-Gruppe gehören der Deutscher Jagdterrier, der Foxterrier sowie der Parson Russell Terrier.
Labrador Retriever und Golden Retriever fallen unter die so genannten Apportierhunde. Sie sind wahre Apportierspezialisten für erlegtes Wild und werden vor allem für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet. Aufgrund des meist fehlenden Lauts auf Fährte und Spur sowie der oft mangelnden Wildschärfe sind diese Hunde allerdings keine universell einsetzbaren Jagdhunde. Das gilt es bei der Suche nach einem Jagdhelfer zu bedenken.
Schäden während der Jagdausübung können weitreichende Folgen haben und erfordern eine finanzielle Absicherung des Jägers. Gut geschützt auf die Jagd mit der Jagdhaftpflichtversicherung der VGH:
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